Duftende Blütenpracht
 Coaching für Hochbegabte und/oder Hochsensible
Die beiden Themen Hochbegabung und Hochsensibilität sind in diesem Abschnitt vermischt. In Wirklichkeit existieren sie natürlich unabhängig voneinander. Hochbegabung Über Hochbegabung gibt es bereits einiges an institutioneller Forschung. Die verfügbaren IQ-Tests machen sie messbar: Wer in einer normalverteilten Bevölkerung mit einer Intelligenz getestet wird, die mindestens vier Standardabweichungen vom Mittel entfernt liegt, gilt als Hochbegabt. Die IQ-Tests werden gelegentlich dergestalt neu kalibriert, dass sie für diese Menschen ein Ergebnis von 130 und mehr ergeben. Heute verliert dieses Thema aber zunehmend eine solch mathematische Klarheit. Es kommt das Gefühl auf, dass ein einzelner schriftlicher Test die Formenvielfalt von Intelligenz nicht erschöpfend erfassen kann. Wie sollen sie etwa künstlerische oder handwerkliche Hochbegabung erfassen, geschweige denn durch Ankreuzen von Kästchen messen? Wie sollen Werke ohne Worte und Zahlen, sondern Werke in Farben und Werkstoffen, die aus hochbegabten Händen entstehen, in eine einfache Zahl finden, die sie verlässlich zusammenfassen könnte? In dem Maße, in dem der Intelligenzbegriff verschwimmt, tut es auch der der Hochbegabung. Irgendwo im Spektrum zunehmender Intelligenz endet das einfache „Mehr“ und es beginnt ein „Anders“. Diese Andersartigkeit wiederum kann es schwer machen, den richtigen Ton mit anderen Menschen zu finden, nicht anzuecken, nicht alsbald mit subtilen oder weniger subtilen Warnsignalen konfrontiert zu werden, dass die eigene Denkweise von anderen bereits als Verunsicherung oder gar als Grenzüberschreitung wahrgenommen wird. Es wird hier und da behauptet, dass Hochbegabung überdurchschnittlich oft mit Hochsensibilität einher geht. Belastbare Beweis dafür gibt es bislang nicht. Von außen gesehen verwechselt man vielleicht gelegentlich die Gabe, die Wirklichkeit messerscharf und detailreich zu beobachten und zu analysieren, mit einer emotionalen Empfindsamkeit, obwohl sie eher eine analytische, intellektuelle Fähigkeit ist. So oder so besteht oft eine Andersartigkeit, die es nicht einfach macht, sich zu öffnen, wenn man öfters die Erfahrung gemacht hat, dass ebendiese Andersartigkeit zu ablehnenden Reaktionen führt. Die Welt wird mit dem Verurteilen immer schneller und pauschaler, nicht wahr? Gelegentlich bauen sich hochbegabte Menschen auch Denksysteme und Dickichte aus mentalen Konstrukten auf, die allzu durchdacht sind, als dass sie selbst und allein noch heraus finden könnten. Die bekommt man dann nicht mehr selbst überlistet. Da kann vielleicht jemand helfen. Lassen Sie sich daher einmal in dem offenen und wertungsfreien Raum atmen, den Sie bei mir finden. Hochsensibilität Im Gegenteil zur Hochbegabung ist die Forschung zur Hochsensibilität noch dünn. Manche zweifeln sogar an der Existenz einer solchen und wittern dahinter eher Neurosen oder Ich-Besessenheit. Nichtsdestoweniger scheint der bekannte Fragebogen von Elaine Aron, den Sie vielerorts im Internet finden, Menschen anzusprechen, die Dinge in einer Stärke empfinden, die andere kaum nachvollziehen können. Und es gibt einfach diese Menschen, die so vieles wahrnehmen, dass allein das Wahrnehmen sie zügig erschöpfen kann. Dieses intensive Empfinden geht nicht selten mit einem Mangel an dem einher, das in Deutschland „Selbstbewusstsein“ genannt wird. Da aber ebendieses „Selbstbewusstsein“ immer noch für viele Menschen erstrebenswert zu sein scheint, ergibt dies für Personen mit hoher Empfindsamkeit gelegentlich Situationen, die als demütigend empfunden werden können. Dabei sind Situationen, die „demütigend“ sind, vor allem eine Erziehung zu „Demut“. Und Demut ist eine unterschätzte Tugend, um in schrillen Zeiten den Zugang zum eigenen Herzen zu bewahren. Vielleicht gehört sie sogar (zusammen mit der Dankbarkeit) zum aktiven und zentralen Immunsystem des Herzens, egal wie kontra-intuitiv sich das am Anfang anhören mag. So wird aus einer vermeintlichen „Schwäche“ eine Ressource. Und da geht noch viel mehr. Viel wahrnehmen mag ermüdend sein, aber warum sollte es eine Schwäche sein? Wenn eine Welt ihre Lösungen vergeblich im Geschrei sucht, vielleicht fände sie sie ja in den stilleren Lücken und Inseln? Wenn Sie in solch unsicheren Zeiten den inneren Kompass aufbauen oder einfach mal über Ihre Zukunft reden und endlich etwas angehen und ändern wollen, schauen Sie doch mal vorbei. Siehe auch: Hochsensibilität bei Männern.

Alexander Hohmann

Coach in Freiburg im Breisgau

Alexander Hohmann

Systemischer Coach in Freiburg im Breisgau Coach Systémique à Fribourg-en-Brisgau
Coaching für Hochbegabte und/oder Hochsensible
Die beiden Themen Hochbegabung und Hochsensibilität sind in diesem Abschnitt vermischt. In Wirklichkeit existieren sie natürlich unabhängig voneinander. Hochbegabung Über Hochbegabung gibt es bereits einiges an institutioneller Forschung. Die verfügbaren IQ-Tests machen sie messbar: Wer in einer normalverteilten Bevölkerung mit einer Intelligenz getestet wird, die mindestens vier Standardabweichungen vom Mittel entfernt liegt, gilt als Hochbegabt. Die IQ-Tests werden gelegentlich dergestalt neu kalibriert, dass sie für diese Menschen ein Ergebnis von 130 und mehr ergeben. Heute verliert dieses Thema aber zunehmend eine solch mathematische Klarheit. Es kommt das Gefühl auf, dass ein einzelner schriftlicher Test die Formenvielfalt von Intelligenz nicht erschöpfend erfassen kann. Wie sollen sie etwa künstlerische oder handwerkliche Hochbegabung erfassen, geschweige denn durch Ankreuzen von Kästchen messen? Wie sollen Werke ohne Worte und Zahlen, sondern Werke in Farben und Werkstoffen, die aus hochbegabten Händen entstehen, in eine einfache Zahl finden, die sie verlässlich zusammenfassen könnte? In dem Maße, in dem der Intelligenzbegriff verschwimmt, tut es auch der der Hochbegabung. Irgendwo im Spektrum zunehmender Intelligenz endet das einfache „Mehr“ und es beginnt ein „Anders“. Diese Andersartigkeit wiederum kann es schwer machen, den richtigen Ton mit anderen Menschen zu finden, nicht anzuecken, nicht alsbald mit subtilen oder weniger subtilen Warnsignalen konfrontiert zu werden, dass die eigene Denkweise von anderen bereits als Verunsicherung oder gar als Grenzüberschreitung wahrgenommen wird. Es wird hier und da behauptet, dass Hochbegabung überdurchschnittlich oft mit Hochsensibilität einher geht. Belastbare Beweise dafür gibt es bislang nicht. Von außen gesehen verwechselt man vielleicht gelegentlich die Gabe, die Wirklichkeit messerscharf und detailreich zu beobachten und zu analysieren, mit einer emotionalen Empfindsamkeit, obwohl sie eher eine analytische, intellektuelle Fähigkeit ist. So oder so besteht oft eine Andersartigkeit, die es nicht einfach macht, sich zu öffnen, wenn man öfters die Erfahrung gemacht hat, dass ebendiese Andersartigkeit zu ablehnenden Reaktionen führt. Die Welt wird mit dem Verurteilen immer schneller und pauschaler, nicht wahr? Gelegentlich bauen sich hochbegabte Menschen auch Denksysteme und Dickichte aus mentalen Konstrukten auf, die allzu durchdacht sind, als dass sie selbst und allein noch heraus finden könnten. Die bekommt man dann nicht mehr selbst überlistet. Da kann vielleicht jemand helfen. Lassen Sie sich daher einmal in dem offenen und wertungsfreien Raum atmen, den Sie bei mir finden. Hochsensibilität Im Gegenteil zur Hochbegabung ist die Forschung zur Hochsensibilität noch dünn. Manche zweifeln sogar an der Existenz einer solchen und wittern dahinter eher Neurosen oder Ich-Besessenheit. Nichtsdestoweniger scheint der bekannte Fragebogen von Elaine Aron, den Sie vielerorts im Internet finden, Menschen anzusprechen, die Dinge in einer Stärke empfinden, die andere kaum nachvollziehen können. Und es gibt einfach diese Menschen, die so vieles wahrnehmen, dass allein das Wahrnehmen sie zügig erschöpfen kann. Dieses intensive Empfinden geht nicht selten mit einem Mangel an dem einher, das in Deutschland „Selbstbewusstsein“ genannt wird. Da aber ebendieses „Selbstbewusstsein“ immer noch für viele Menschen erstrebenswert zu sein scheint, ergibt dies für Personen mit hoher Empfindsamkeit gelegentlich Situationen, die als demütigend empfunden werden können. Dabei sind Situationen, die „demütigend“ sind, vor allem eine Erziehung zu „Demut“. Und Demut ist eine unterschätzte Tugend, um in schrillen Zeiten den Zugang zum eigenen Herzen zu bewahren. Vielleicht gehört sie sogar (zusammen mit der Dankbarkeit) zum aktiven und zentralen Immunsystem des Herzens, egal wie kontra- intuitiv sich das am Anfang anhören mag. So wird aus einer vermeintlichen „Schwäche“ eine Ressource. Und da geht noch viel mehr. Viel wahrnehmen mag ermüdend sein, aber warum sollte es eine Schwäche sein? Wenn eine Welt ihre Lösungen vergeblich im Geschrei sucht, vielleicht fände sie sie ja in den stilleren Lücken und Inseln? Wenn Sie in solch unsicheren Zeiten den inneren Kompass aufbauen oder einfach mal über Ihre Zukunft reden und endlich etwas angehen und ändern wollen, schauen Sie doch mal vorbei. Siehe auch: Hochsensibilität bei Männern.
Duftende Blütenpracht