Alpenwiesenpracht zum gemeinsamen Wandern
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Coaching für Männer

Alexander Hohmann

Coach in Freiburg im Breisgau

Alexander Hohmann

Systemischer Coach in Freiburg im Breisgau Coach Systémique à Fribourg-en-Brisgau
Coaching für Männer? Alpenwiesenpracht zum gemeinsamen Wandern
Coaching biete ich allen an, ungeachtet von Geschlecht und Herkunft und all den anderen Eigenschaften, über die Menschen sich vielleicht definieren oder definiert werden - aber in diesen Zeiten des Wandels insbesondere auch den Männern, daher diese Seite über „Coaching für Männer“. Die Zeit stellt das Mannsein auf viele Weisen in Frage - manches ist berechtigt, manches ist unfair, vieles ist widersprüchlich und destabilisierend. Täglich liefert (und festigt) die Werbung etwa ein recht plumpes Männerbild, denn offenbar lässt sich damit immer noch etwas verkaufen. Und viele Männer identifizieren sich auch noch mit solchen Schablonen, weil ihnen im Leben der Raum, die Zeit, die Motivation fehlt, sich auf den Weg zum Bewusstsein ihrer ganz eigenen Identität zu begeben. Damit sie den Verlust nicht so stark spüren, tun sie diese Themen vielleicht als Gefühldsduselei ab. Vielleicht hilft auch einfach mehr Alkohol oder mehr Tatendrang dabei, das Unwohlsein in der Tiefe zu überhören? In vielen Jahrtausenden der Überlebensgemeinschaft namens Menschheit wurde eine Arbeitsteilung praktiziert, bei der die Männer jene oft extrem harten und lebensbedrohlichen Aufgaben übernahmen, die seelisch nur überlebt werden konnten, wenn sie den Kontakt nach innen abschnitten. Nur überlebenswichtige Signal-Emotionen wie Wut und Reproduktionstriebe durften noch halbwegs gefühlt werden. Dieses Erbe möchten nun immer mehr Männer ablegen. Wer aber wenig Kontakt nach innen hat, kann sich auch nicht selbst „lesen“, und damit auch keine robuste emotionale Selbststeuerung entwickeln. Wer keinen Kontakt nach innen hat und nur noch „funktioniert“, kann sich seelisch wie eine leere Hülle fühlen und auch das nur als diffuses Unbehagen merken. Im höheren Alter wartet dann vielleicht die Reue um verpasste Geschenke des Lebens. Wer keinen Kontakt nach innen hat, kann die eigenen Bedürfnisse nach innen und außen nur schwerlich artikulieren - und reagiert auf komplexe emotionale Situationen und Grenzüberschreitungen und Verletzungen mitunter mit stereotyper Gewalt, weil ihm keine andere Form emotionalen Ausdrucks mit auf den Weg gegeben wurden. Viele anständige Kerle allen Alters finden sich in den teilweise abwertenden, polarisierenden und pauschalierenden Darstellungen des Männlichen nicht wieder. Genausowenig fühlen sie die Erziehungsversuche angemessen, die ihnen aus ihrem Umfeld oder der Gesellschaft heraus begegnen und die manchmal nur zum Wechsel von einer Schablone in eine andere, nicht aber zu einer inneren Befreiung führen. Auch das Thema der männlichen Hochsensibilität beginnt endlich, sich einen sichtbareren Platz in der Gesellschaft zu verschaffen, zumindest im englischsprachigen Raum. Es bietet sich erstmals größeren Zahlen an Männern eine historische Gelegenheit, sich neu zu erfinden, statt in stereotypen und mitunter antiquierten Männerbildern zu verharren, die viele Männer und auch Frauen immer noch in sich tragen und weiter reproduzieren. Es sind heute Öffnungen und Möglichkeiten und Entwicklungsfreiräume da, die unsere Väter und Großväter nicht kannten, die man aber auch aktiv in Anspruch nehmen muss, wenn man etwas verändern will. Wenn Sie als Mann das Gefühl nicht loswerden, dass lebendiges Mannsein aus vielem mehr als aus Bier, Fußball, Autos und Schwitzhütten besteht, dann ist es vielleicht für Sie an der Zeit, Ihr ganz eigenes Bild zu entwickeln, es aus sich heraus aufkommen und entstehen zu lassen, statt es aus externen Idendifikationsangeboten zusammenzustecken. Damit dieses Bild wirklich das beschreibt, was Sie sind, kann es nur von einer einzigen Person auf der Welt kommen, nämlich von Ihnen selbst. Alles andere sind geliehene Rollenkostüme, und die passen vielleicht nicht (mehr). Man kann zwar versuchen, die Dinge weiter zu verdrängen. Aber vielleicht ist Ihnen bereits aufgefallen, dass das Verdrängen heute viel schwerer fällt als früher. Irgendetwas an dieser Zeit lässt kein Verdrängen mehr zu, sondern spült alles an die Oberfläche. Wo findet Mann den wertungsfreien und offenen Raum und den Sparringpartner, um sich darüber Gedanken zu machen? Es gibt kaum Entwicklungsmöglichkeiten, wo nicht auch ein für Entwicklung offener Raum besteht. Daher ein Vorschlag: Schauen Sie mal bei mir vorbei. Lassen Sie uns in respektvoller Zusammenarbeit nachschauen, wie der Mann als Mensch hinter dem Mann als Rolle aussieht und wohin dann die Reise geht. Das wird keine narzisstische Nabelschau, und auch keine Therapie, sondern ein wichtiges und vielleicht Ihr Leben veränderndes Update, mit einer freundlichen und wohlwollenden Handreichung nur in der ersten Kurve. Den Rest können Sie dann allein, das konnten Sie bisher ja auch. Und nicht nur Ihr eigenes Leben wird sich dann vielleicht verändern. Denn wer sich selbst gut kennt, sieht den Weg zu einem erfüllten Leben mit mehr Klarheit und ist seinem Umfeld ein besserer Partner, Freund, Vater, Kollege, Mensch. Wenn man genauer hinschaut, gilt interessanterweise vieles des Obigen auch für Frauen. Das Leben ist auf Dauer für niemanden einfach. Hochsensibilität bei Männern Insbesondere das Thema Hochsensibilität von Männern ist in Deutschland weitgehend inexistent, die Literatur ist minimal (Tom Falkenstein: „Hochsensible Männer“, Junfermann Verlag, hier im Video-Interview auf englisch mit Lana Reid), das Seminar- und Beratungsangebot ebenfalls, die Medien berichten auch weiterhin bei Hochsensibilitätsthemen über Frauen, bei denen die Hochsensibilität gesellschaftlich schon immer recht gut akzeptiert ist (siehe z.B. in den Kinoklassikern) - auch wenn hochsensible Frauen es genau so schwer haben wie hochsensible Männer, da die Belohnungssysteme der Gesellschaft (außerhalb des Kulturbetriebs) beide noch wenig honorieren. Gegenüber Männern sind aber auch heute noch Vokabeln wie „Waschlappen“ und „Weichei“ und andere Formen der Geringschätzung nicht weit. Erschwerend kommt hinzu, dass es vielen hochsensiblen Menschen allen Geschlechtes an dem fehlt, was in Deutschland „Selbstbewusstsein“ genannt wird. Sich als leiser Mensch im Lärm der Gesellschaft wiederzufinden und zu positionieren, fällt umso schwerer. Umso wichtiger ist es, innere Ressourcen zu eröffnen und in gutem Kontakt mit sich selbst zu sein, um in der eigenen Mitte zu bleiben und beispielsweise für äußere Verletzungen weniger erreichbar zu sein. Das kann man üben.