Tel. +49 160 9623 2547

Alexander Hohmann - Blog

Coaching und mehr

Das Thema Hochsensibilität von Männern ist in Deutschland weitgehend inexistent, die Literatur ist minimal (Tom Falkenstein: „Hochsensible Männer“, Junfermann Verlag), das Seminar- und Beratungsangebot ebenfalls, die Medien berichten auch weiterhin bei Hochsensibilitätsthemen über Frauen, bei denen die Hochsensibilität gesellschaftlich schon immer recht gut akzeptiert ist (siehe z.B. in den Kinoklassikern) - auch wenn hochsensible Frauen es genau so schwer haben wie hochsensible Männer, da die Belohnungssysteme der Gesellschaft (außerhalb der Künste) beide noch wenig honorieren. Gegenüber Männern sind aber auch heute noch Vokabeln wie „Waschlappen“ und „Weichei“ und andere Formen der Geringschätzung nie weit. Erschwerend kommt hinzu, dass es vielen hochsensiblen Menschen allen Geschlechts an dem fehlt, was in Deutschland „Selbstbewusstsein“ genannt wird. Sich als leiser Mensch im Lärm der Gesellschaft wiederzufinden und zu positionieren, fällt umso schwerer. Umso wichtiger ist es, innere Ressourcen zu eröffnen und in gutem Kontakt mit sich selbst zu sein, um in der eigenen Mitte zu bleiben und beispielsweise für äußere Verletzungen weniger erreichbar zu sein. Das kann man aufbauen. Dr. Elaine Aron schreibt etwa in ihrem Buch über hochsensible Menschen in der Psychotherapie, dass es vielleicht nicht zwei, sondern vier Geschlechter gibt - Frauen, Männer, hochsensible Frauen, hochsensible Männer - und dass es von der kulturellen Akzeptanz her die hochsensiblen Männer wahrscheinlich am schwersten haben. Wenige Frauen wissen, auf wie viele Weisen das Erleben dieser Männer dem vieler Frauen ähnelt. Vielleicht gibt es viele, viele Dinge, die Sie nach Ihrem Gefühl her noch mit niemandem teilen konnten, die Sie noch nie jemandem gesagt haben, weil noch keine Frau, noch kein Mann Ihnen den Eindruck gab, das hören zu wollen oder einfach mal akzeptieren zu können. Warum diese Ideen, Ansichten, Erkenntnisse nicht einmal mit einem Mann teilen, der vielleicht ganz ähnliche Erfahrungen gemacht hat und Sie ganz bestimmt nicht dafür abwerten wird, sondern mit Ihnen zusammen erforscht, wie es von da aus weiter geht? Was könnte sich dann alles zum Besseren wenden?
Ruhige Achtsamkeit im Park von Versailles

Alexander Hohmann

Persönlicher Coach &

Business Coach

deutsch - französisch - englisch

Artikel über Männliche Hochsensibilität
Das Thema Hochsensibilität von Männern ist in Deutschland weitgehend inexistent, die Literatur ist minimal (Tom Falkenstein: „Hochsensible Männer“, Junfermann Verlag), das Seminar- und Beratungsangebot ebenfalls, die Medien berichten auch weiterhin bei Hochsensibilitätsthemen über Frauen, bei denen die Hochsensibilität gesellschaftlich schon immer recht gut akzeptiert ist (siehe z.B. in den Kinoklassikern) - auch wenn hochsensible Frauen es genau so schwer haben wie hochsensible Männer, da die Belohnungssysteme der Gesellschaft (außerhalb der Künste) beide noch wenig honorieren. Gegenüber Männern sind aber auch heute noch Vokabeln wie „Waschlappen“ und „Weichei“ und andere Formen der Geringschätzung nie weit. Erschwerend kommt hinzu, dass es vielen hochsensiblen Menschen allen Geschlechts an dem fehlt, was in Deutschland „Selbstbewusstsein“ genannt wird. Sich als leiser Mensch im Lärm der Gesellschaft wiederzufinden und zu positionieren, fällt umso schwerer. Umso wichtiger ist es, innere Ressourcen zu eröffnen und in gutem Kontakt mit sich selbst zu sein, um in der eigenen Mitte zu bleiben und beispielsweise für äußere Verletzungen weniger erreichbar zu sein. Das kann man aufbauen. Dr. Elaine Aron schreibt etwa in ihrem Buch über hochsensible Menschen in der Psychotherapie, dass es vielleicht nicht zwei, sondern vier Geschlechter gibt - Frauen, Männer, hochsensible Frauen, hochsensible Männer - und dass es von der kulturellen Akzeptanz her die hochsensiblen Männer wahrscheinlich am schwersten haben. Wenige Frauen wissen, auf wie viele Weisen das Erleben dieser Männer dem vieler Frauen ähnelt. Vielleicht gibt es viele, viele Dinge, die Sie nach Ihrem Gefühl her noch mit niemandem teilen konnten, die Sie noch nie jemandem gesagt haben, weil noch keine Frau, noch kein Mann Ihnen den Eindruck gab, das hören zu wollen oder einfach mal akzeptieren zu können. Warum diese Ideen, Ansichten, Erkenntnisse nicht einmal mit einem Mann teilen, der vielleicht ganz ähnliche Erfahrungen gemacht hat und Sie ganz bestimmt nicht dafür abwerten wird, sondern mit Ihnen zusammen erforscht, wie es von da aus weiter geht? Was könnte sich dann alles zum Besseren wenden?